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Medienmitteilung: Im Turmhof ist das Eis geschmolzen

Einigung zwischen der Stiftung Turmhof und der Heimatvereinigung Steckborn

Der Turmhof in Steckborn steht vor einer neuen Zukunft. Zwischen der Eigentümerin des Turmhof-Areals, der Stiftung Turmhof, und der Betreiberin des Heimatmuseums im Turmhof, der Heimatvereinigung Steckborn, hatte es auf Grund umfassender Renovations- und Umbaupläne Differenzen in Bezug auf die Raumnutzung und den veranschlagten Mietzins gegeben. Über Jahre gab es mehrere vergebliche Versuche, die unterschiedlichen Interessen in Einklang zu bringen. Die Auseinandersetzungen gipfelten in Einsprachen gegen das Bauvorhaben und in der Kündigung des Mietvertrags, dem zwei Mietrechtsklagen vor Bezirksgericht folgten. Über all dies wurde jeweils in den Medien ausführlich berichtet.

Doch nun ist der Streit beigelegt, der Blick nach vorn gerichtet. Informelle Vorstösse führten zu Verhandlungen auf einer neuen Basis, und dieser Tage unterzeichneten die Vorstände beider Parteien eine Vereinbarung, welche die künftige Zusammenarbeit sowie das Mietverhältnis bis ins Detail regelt. Dabei ist insbesondere hervorzuheben, dass die Heimatvereinigung Steckborn die Museumsräumlichkeiten, nach einer sanften Renovation durch die Stiftung Turmhof, praktisch im bisherigen Umfang und zu den bisherigen Konditionen weiterhin nutzen kann. Dies wird durch einen auf 25 Jahre festgelegten Mietvertrag garantiert. Die Stiftung zieht ihr ursprüngliches Baugesuch zurück. Im Gegenzug verzichtet die Heimatvereinigung auf weitere Einsprachen gegen künftige Bauvorhaben der Stiftung und zieht ihre Mietrechtsklage zurück. Um die Differenz zwischen effektivem Mietzins und der durch die Renovation entstehenden Finanzierungslücke zu schliessen, wird die Stadt Steckborn einen jährlichen Beitrag an die Mietkosten leisten.