Geschichte

1282

Erbaut vom Reichenauer Abt Albrecht von Ramstein.

1371

Urkundlich wird der Turmhof erstmals bei der Verpfändung an den Konstanzer Bürger Eberhard am Horn erwähnt.

1481

Der neue Besitzer, Junker Konrad Ruch, musste den Turm erneut verpfänden. Neuer Besitzer ist Peter Andres von Altendorf.

1488

Das Anwesen wurde an den Reichenauer Obervogt Hans Meninger und den Steckborner Bürgermeister Hans Deucher verkauft. Der Turm gelang in der Folge bis 1601 ganz in den Besitz der Familie Deucher.

1521

Das Thurgauische Landgericht anerkennt den Turm als Freisitz mit Jagdprivileg im Gemeindebann von Steckborn

1601

Im frühen 17. Jahrhundert wurde der Freisitz zum Spekulationsobjekt:1601 Kauf durch den Konstanzer Domherrn Ludwig Hüetlin (Bau des Treppenturmes), 1613 Landjunker Hans Ulrich von Wyden (Bau der barocken Dachhaube), 1629 Rudolf Chülott von Enisheim (Elsass), 1632 Gastwirt Ulrich Deucher

1639

Wegen der Privilegien des Freisitzes war auch die Gemeinde am Besitz des Turmes interessiert und erwarb diesen 1639. Zu dieser Zeit entsteht der Name Turmhof.

1836

1836 wird im Turmhof eine Armenarbeitsanstalt eingerichtet, 1853 wieder aufgehoben.

1856

1856 – 1864 dient der Turmhof als Schulhaus. Danach mietet die Evang. Kirchgemeinde den Turm für Armenunterkünfte.

1902

Die Bürgergemeinde überliess den Turmhof unentgeltlich der evangelischen Armenpflege.

1937

Seit 1937 hat das Heimatmuseum Gastrecht im Turmhof.

2002

Gründung der Stiftung Turmhof.

2017

Beginn mit Renovation und Umbau des Turmhofareals.