2. Baupläne in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege

Enge Zusammenarbeit zwischen Architektur und Denkmalpflege

Von Anfang an arbeitete die Baukommission, seit August 2016 unter dem Präsidium von Max Arnold und den Architekten Hans Bissegger, Frauenfeld, Adrian Puchinger, Münchwilen und Roland Wenger, Steckborn eng mit der kantonalen und Eidgenössischen Denkmalpflege zusammen. Die beiden Eidgenössischen Kommissionen haben gegen die Baupläne des Turmhofs, des Kaufhauses und des Hauses „Zur alten Schmitte“, bis auf ein paar geringfügige Änderungen, keine Einwände. Auf den Einbau eines Liftes im Turmhof, der den Museumsbesuchern einen behindertengerechten Zugang ermöglicht hätte, wurde im Einverständnis mit dem Museumsverein verzichtet.

Neue Planung

Die Unterschutzstellung der Remise durch den Stadtrat Steckborn und die Vereinbarung der Stiftung mit dem Museumsverein erfordert eine Anpassung der Planung an die geänderten Rahmenbedingungen.

  • Am Turmhof sind keine äusserlichen Eingriffe geplant. Die Elektroinstallationen der Museumsräume müssen vollständig ersetzt und den heutigen Vorschriften angepasst werden. Ansonsten werden die Räume einer einfachen Renovation unterzogen. Die Wohnung im 3. OG wird umfassend renoviert und es wird eine Heizung eingebaut, so dass die bis anhin für Ferien genutzte Wohnung ganzjährig bewohnbar ist. In den Annexbauten beim Eingang zum Foyer sind ein Office und sanitarische Einrichtungen geplant.
  • Im Haus „Zur alten Schmitte“ werden die beiden Wohnungen renoviert und das Dachgeschoss ausgebaut. Balkone auf der Seeseite tragen zur Attraktion dieser Wohnungen bei. Das Parterre kann gewerblich genutzt werden, aber auch ein Künstleratelier ist im ehemaligen Optikergeschäft denkbar. Die angebaute Garage wurde abgerissen, wodurch das Turmhofareal erweitert wurde.
  • Das Parterre des Kaufhauses dient den Mietern als Keller- und Abstellräume, alle Wohnungen werden ebenfalls  renoviert und auch das Dachgeschoss wird ausgebaut. Auch diese Wohnungen erhalten Balkone nach Nordwesten.
  • In der Remise kann nach einvernehmlicher Zustimmung der kantonalen Denkmalpflege eine Garage eingebaut werden. Zudem sind in der Remise für die verschiedenen Veranstaltungen der Stiftung Stauraum und Abstell-flächen geplant.
  • Im Seewasserpumpwerk, das seit über 50 Jahren nicht mehr in Betrieb ist, wird eine 4 ½ - Zimmerwohnung auf zwei Etagen gebaut. Zweifelsohne entsteht hier mit direktem Seeanstoss eine äusserst attraktive Wohnung.

Aktuelle Baupläne / Baubewilligung